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Hamburger Hafengeburtstag: Protest gegen Teilnahme von Kriegsschiffen

Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
www.Hamburger-Forum.org, E-Mail: Hamburger-Forum@hamburg.de
c/o Lühr Henken, Meuronstieg 3a, 22303 Hamburg, Tel 22 26 29, Fax 22 77 867,

MEDIENINFORMATION

Hafengeburtstag

Protest gegen Teilnahme von Kriegsschiffen Hamburg, den 5.5.2005

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
die Hamburger Friedenbewegung protestiert gegen den spektakulären Auftritt der Bundeswehr beim diesjährigen Hafengeburtstag. Die Präsenz von Kriegsschiffen war noch nie so groß wie in diesem Jahr. Auf Einladung des CDU-Senats führt die Fregatte HAMBURG zusammen mit vier weiteren deutschen Kriegsschiffen die große Einlaufparade am 5. Mai an. Die deutsche Marine will darüber hinaus den Hafengeburtstag nutzen, um durch Besichtigungsmöglichkeiten ("Open Ship") vor allem der brandneuen Fregatte HAMBURG insbesondere Jugendliche anzusprechen, um sie für den Kriegsdienst zu gewinnen.

Wir sagen:

  • Die Fregatte ist überflüssig, weil die NATO bereits über fünfmal (!) soviel Überwasserkampfschiffe verfügt wie die zweitgrößte Marine der Welt, nämlich China.
  • Die Fregatte ist deshalb glatte Geldverschwendung. Ihre Herstellungskosten von rund 700 Mio. Euro hätten besser für soziale und kulturelle Zwecke verwendet werden sollen.
  • Zusammen mit den ebenfalls bei Blohm+Voss konzipierten und gebauten Korvetten ist die Fregatte Bestandteil eines aggressiven und offensiven Einsatzkonzepts, das den Beschuss fremden Territoriums einschließt.

Beachten Sie bitte das beigefügte Flugblatt "Hafengeburtstag ja! Aber bitte ohne Bundeswehr!", das wir während des Hafengeburtstags an die Gäste verteilen werden.

Das Flugblatt enthält auch einen Hinweis auf die soeben erschienene Dokumentation zum geplanten Tamm-Museum in der HafenCity. Das Buch "TAMM-TAMM" soll eine öffentliche Diskussion über das militärlastige Museumskonzept anregen, um der weiteren Militarisierung Hamburgs und der Gesellschaft entgegenzuwirken. Wir befürchten, dass dieses Museum zu einem "Mekka für Militaristen" (taz 2.5.05) werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Lühr Henken

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Zuletzt geändert: 09.07.2006