Aktuelles und Aktionen zum Pazifismus und Bundeswehr abschaffen Nach dem Friedensratschlag - Zeitungsanzeige zu Weihnachten!

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wer beim "Friedensratschlag" am Wochenende in Kassel dabei war, hat sich vor Verwunderung die Augen gerieben: Wie kommt es, dass dieses Friedenstreffen auch in Zeiten friedensbewegter Flaute nichts an Attraktivität und Resonanz eingebüßt hat? Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 140 Orten der Bundesrepublik und aus dem Ausland waren es - in etwa so viel wie in den beiden l etzten Jahren! Erste Referate sind schon auf der Homepage des Veranstalters, der AG Friedensforschung, veröffentlicht: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/rat/2005/Welcome.html Über die Resonanz in den Medien informiert diese Seite: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/Meldungen/2005-08.html

Ich möchte allen von Herzen danken, die nach Kassel gekommen sind, ob als Referenten, Moderatoren, Helfer oder sonstige Teilnehmer/innen. Aber auch die sind nicht vergessen, die - aus unterschiedlichen Gründen - diesmal nicht dabei sein konnten. Der nächste "Ratschlag" kommt gewiss: Er findet am 1. Dezemberwochenende nächsten Jahres, als am 2./3. Dezember 2006 statt.

Vielen Dank auch für die überaus positiven Rückmeldungen, die kritischen Hinweise auf Mängel und die Vorschläge, solche Mängel abzustellen! Wir werden daran arbeiten.

Das wichtigste für heute ist aber, dass die traditionelle "Weihnachtsanzeige" jetzt unter die Leute kommt und unterschrieben und bezahlt wird. Diese Anzeigen, die wir seit ein paar Jahren jeweils am 24. Dezember in der Frankfurter Rundschau (und in Kurzform nach Möglichkeit auch im ND und in der jW) platzieren, finden starke Beachtung und haben eine große Breitenwirkung über die Friedensbewegung hinaus.

Der Anzeigentext befindet sich im Anhang am Schluss dieses Rundmails. Denkt bitte daran: Letzter Abgabetermin ist der 19. Dezember!

Bis zum nächsten Rundmail - es wird dann wahrscheinlich das letzte in diesem Jahr s ein - verbleibe ich mit besten Grüßen euer Peter Strutynski

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Anzeige:

Spart endlich an der Rüstung

Wir brauchen keine Eurofighter, Großtransportflugzeuge, Raketenabwehrsysteme, Marschflugkörper, Schützenpanzer, Korvetten, U-Boote, Laser- und Streubomben. Doch die Bundeswehr wird umgebaut, mit dem Ziel, sich künftig noch stärker an welt-weiten militärischen Einsätzen, an weiteren Kriegen, beteiligen zu können. Deshalb werden - trotz der einschneidenden Kürzungen in zivilen Haushaltsbereichen - neue milliardenschwere Rüstungsprojekte für Auslandseinsätze der Bundeswehr entwickelt.

Doch unser Land braucht Abrüstung statt So zialabbau. Deutschland braucht vorran-gig öffentlich geförderte Arbeitsplätze und Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheit, Umweltschutz sowie integrierte Systeme von Waren- und Personenver-kehr. Der deutsche Sozialstaat wird nicht am Hindukusch, sondern gegen die Mächti-gen in Wirtschaft, Politik und Publizistik verteidigt. Wir fordern den Rückzug der deut-schen Truppen von Auslandseinsätzen.

Ebenso fordern wir den Rückzug der Besatzungstruppen aus dem Irak und einen gerechten und dauerhaften Friedens in Nahost. Der Iran darf nicht zum nächsten Kriegs-schauplatz werden. Die Androhung und Anwendung militärischer Gewalt& nbsp;muss aus-geschlossen werden. Keine Regierung hat das Recht, zur Durchsetzung machtpoliti-scher und wirtschaftlicher Interessen überall dort vorbeugend Krieg zu führen, wo es ihr angebracht erscheint. Dazu gehört auch Gewaltanwendung unter dem Deckmantel der weltweiten Terrorbekämpfung. Krieg selbst ist Terror.

Wir wollen eine vorausschauende Friedenspolitik, die weltweit auf Beseitigung der Konfliktursachen gerichtet ist. Die Versuche, die Probleme der Welt militärisch zu lö-sen, sind opferreich gescheitert. Krieg darf kein Mittel der Politik mehr sein.

Wir wollen eine friedliche Gesellschaft, globale Gerechtigkeit statt militärischer Vor-herrschaft, wir wollen zivile vorbeugende Krisenbekämpfung statt Präventivkriege. Wir wollen keinen Einsatz der Bundeswehr im Innern, wir wollen keine EU-Armee, wir wollen ein demokratisches und sozial gerechtes Europa des Friedens.

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Wer diese Anzeige unterstützen will, soll als Einzelun­ter­zeichner min­destens 20,- € (Organisationen und Initiativen mindestens 50,- €) auf das Konto der Frie­dens- und Zukunftswerkstatt e. V. bei der Frankfurter Spar­kasse 1822 (BLZ: 500 502 01) Konto-Nummer 2000 81 390. (Stichwort: „Anzeige“) einzahlen. Die Beträge sind steuerlich absetzbar. Die Unterzeich ner werden namentlich veröffentlicht. Rückmeldungen per e-mail an: mailto:frieden-und-zukunft@t-online.de

Letzter Abgabetermin: Montag, 19. Dezember!

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