Regionen und Länder

Presseerklärung der DGB-Region Oldenburg/Wilhelmshaven

Stoppt den Krieg in Afghanistan

In der ersten Sitzung des Vorstandes der DGB-Region
Oldenburg/Wilhelmshaven wurde ausführlich über den Krieg gegen
Afghanistan diskutiert. Übereinstimmend ist der Vorstand der Auffassung,
dass dieser Krieg nicht zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus
taugt.

Die Gewerkschaften - so Regions-Vorsitzender Manfred Klöpper -
verurteilen den Terrorismus. Über 5.000 Menschen wurden am
11. September ermordet. Wer wirksam Terrorismus bekämpfen will,
muss danach fragen, was jemanden dazu bringt, solche Anschläge
durchzuführen. Militärische Antworten gegen ein Land, verbunden mit
vielen Opfern und der Zerstörung der letzten Reste der Infrastrukturen,
ändern nichts an den Ursachen des Terrorismus, führen eher zu neuem Hass
und neuen terroristischen Anschlägen.

Die Drahtzieher der Terroranschläge, die den Wert des menschlichen
Lebens missachten, müssen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zur
Verantwortung gezogen werden. Durch diesen Krieg wird aber das
rechtsstaatliche Fundament verlassen und Gewalt zu einem legitimen
Mittel der Auseinandersetzung erklärt. Die Terroristen sind Verbrecher,
sie müssen als solche behandelt werden.

Die Bundesregierung und die Mehrheit des Bundestages wollen, dass die
Bundeswehr an diesem Krieg teilnimmt.

Die Gewerkschaften sagen sehr deutlich NEIN zu diesem Krieg und damit
auch zur Beteiligung der Bundeswehr.

Der DGB ruft auf zur Teilnahme an der Friedensdemonstration am

17. November 01 ab 12 Uhr vom Schloßplatz in Oldenburg.


Verantwortlich:

Deutscher Gewerkschaftsbund

Region Oldenburg/Wilhelmshaven

Kaiserstraße 4 - 6

26122 Oldenburg

Telefon 04 41 - 2 18 76-0