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Initiative Bundeswehr abschaffen | ||||||||||||||||||
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Regionen und LänderDownload des Dokumentes (rtf-Format, MS-Word lesbar) An alle Bürgerinnen und Bürger in der
Bundesrepublik Deutschland
Die USA bereiten einen Angriffskrieg gegen den Irak vor. Die deutsche Regierung hat zwar bekräftigt, dass es
eine deutsche Beteiligung an diesem Krieg mit deutschen Soldaten nicht geben
wird. Gleichwohl wurden in den letzten Wochen durch den
Bundeskanzler Zusagen gemacht (siehe unten), die eindeutig auf eine Unterstützung
eines Krieges gegen den Irak hinauslaufen. Dagegen müssen wir uns engagieren. Viele Aktionen sind
in den nächsten Wochen geplant. Die Stimmen gegen den Krieg werden immer
lauter. Auch die beiden Kirchen Deutschlands und der Vatikan haben seit
Weihnachten unmissverständlich deutlich gemacht, dass dieser Krieg ein
Verbrechen ist und verhindert werden muss. Eine Möglichkeit für
alle, sich gegen den drohenden Krieg zu engagieren: Stellen Sie eine Anzeige! Gehen Sie zu ihrer nächsten Polizeistation und stellen
Sie Strafanzeige gegen die Unterstützung des Krieges! Nehmen Sie dazu den Vordruck mit! Oder schicken Sie Ihren
Strafantrag direkt an die Staatsanwaltschaft Berlin (Adresse siehe unten). Die Polizeistation ist verpflichtet, diese Strafanzeige
aufzunehmen und weiterzuleiten. Eine Massenstrafanzeige wird in der Öffentlichkeit
deutlich machen: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland lehnt diesen Krieg ab
und will nicht, dass die Bundesrepublik sich daran beteiligt.
An die örtliche Polizei-Dienststelle ………………………………… ………………………………… Oder direkt an: Staatsanwaltschaft Berlin Turmstr. 91 10559 Berlin Mit der Bitte um Bearbeitung
und Antwort!
Ort/Datum: …………………………………… Strafanzeige wegen „Vorbereitung/Unterstützung eines
Angriffskrieges“ Hiermit erstatte ich Strafanzeige gegen den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wegen der beabsichtigten Unterstützung eines Angriffskrieges. Die USA drängen auf einen militärischen Angriff gegen den Irak und bereiten diesen intensiv vor. Der Bundeskanzler hat zugesichert, dass Ø im Zusammenhang mit diesem Angriff deutsche Soldaten in AWACS-Flugzeugen mit fliegen werden Ø die Amerikaner deutsches Hoheitsgebiet für den Aufmarsch mitbenutzen dürfen Ø den Amerikanern die Überflugrechte für den Angriff zur Verfügung gestellt werden Ø dass deutsche ABC-Soldaten in Kuwait bleiben, wo sie schnell mit in den Krieg verwickelt werden können. Die ersten US-Einheiten, z.B. aus Grafenwöhr, wurden für den Einsatz am Golf abgezogen. Dies erfolgt u.a. auf dem Schienenweg. Hiermit ist der Straftatbestand der Vorbereitung bzw. Unterstützung eines Angriffskrieges gegeben. Ein Angriffskrieg gegen den Irak wäre völkerrechtswidrig. Oberstes Ziel der Vereinten Nationen ist in Art. 1 der UN-Charta festgeschrieben: „"den Weltfrieden und die internationale
Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmaßnahmen zu
treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen,
Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und
internationale Streitigkeiten und Situationen, die zu einem Friedensbruch führen
könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und
des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen". Das deutsche Recht verbietet einen Angriffskrieg: Eine gesonderte verfassungsrechtliche Absicherung im
Hinblick auf das Gewaltverbot erfolgte in Art. 26 GG "Verbot des
Angriffskrieges". Absatz 1 lautet: Durch § 80 StGB wird dieser Verfassungsauftrag des Art. 26
Abs. 1 S. 2 GG im wesentlichen strafrechtlich umgesetzt. Er lautet: Also schon die Unterstützung
eines Angriffskrieges ist strafbar. Ich will mich mit der Politik der Unterstützung eines
Krieges gegen die Irak nicht abfinden. Ich weise daraufhin, dass jeder Bürger diesen Sachverhalt zur Anzeige bringen kann. Ich bitte um dringende und sofortige Weiterleitung
an die zuständige Staatsanwaltschaft! …………………………………………. Unterschrift Name: ………………………………………………………….. Straße: ………………………………………………………….. PLZ, Ort: ………………………………………………………….. |
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Initiative Bundeswehr abschaffen | ||||||||||||||||||
| Zuletzt geändert: 09.07.2006 | |||||||||||||||||||